Pottblog bei Posterous

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Jens Matheuszik  //  Blogge ansonsten unter Pottblog.

May 1 / 4:40am

Zitat der #FAS zum #BVB

"Und jetzt ist Dortmund wieder Meister. Kein Leverkusener Werksclub, keine Hoffenheimer Mäzenaten-Spielvereinigung, keine Münchener Scheckbuch-Schickeria. Sondern die blutjunge Borussia."

Quelle:

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Posted from Olfen, Germany

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Apr 7 / 3:01am

re:publica XI: Apps für den Berlin-Aufenthalt für Apple iOS & Co.

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Mehr oder weniger bekanntlich findet nächste Woche die re:publica XI in Berlin statt.

Da wird es langsam Zeit, sich auf den Berlin-Aufenthalt vorzubereiten. Auch app-technisch, denn ich werde in Berlin sicherlich die eine oder andere App nutzen, die ich ansonsten eher selten bis gar nicht auf meinen iOS-Geräten (Apple iPad respektive Apple iPhone) nutze. Neben der Programmplanung für die re:publica XI via Smartphone1 (die übrigens laut Kommentar in Kürze auch offline möglich sein soll), stehen da für mich eher die Apps im Vordergrund, die beim Berlin-Aufenthalt nützlich sein könnten:

Mein Berlin-Ordner auf dem iPhone ist momentan noch nicht wirklich gefüllt – bisher habe ich nur ein paar Apps dort gespeichert:

  • FahrInfo Berlin2
    Der Klassiker! FahrInfo Berlin ist DIE App für den öffentlichen Personennahverkehr in Berlin. Mittels der Geolokalisierung weiß die App wo man ist3, man gibt an, wo man hinwill und sie zeigt einem die nächsten Verbindungen mit Bus, S-Bahn, U-Bahn usw. an, zeigt einem dabei auch noch den Weg zur nächsten Haltestelle usw. Seitdem ich das erste Mal in Berlin mit einem iPhone war, möchte ich diese App nicht mehr missen. Wer in Berlin vor hat den ÖPNV zu nutzen (was sich in kaum einer anderen Stadt Deutschlands eher anbietet) und ein iPhone bzw. ein iOS-fähiges Gerät mit Datenverbindung4 hat, der sollte sich FahrInfo unbedingt holen!
  • Berlin Metro 092
    Diesen Plan der S- und U-Bahn-Linien von Berlin ist eher was für die, die mit dem klassischen Netzplan was anfangen können (und nicht mitten im Zug stehen und keinen Blick darauf erhaschen können). Man kann hier butterweich im Plan scrollen und sich auch Routen berechnen lassen, in dem man Start- und Zielpunkte durch eine Auswahl vorgibt.
    Außerdem hat die App auch bestimmte Ziele (z.B. Sehenswürdigkeiten) gespeichert und kann dementsprechend auch zeigen, welche Haltestellen dort am nächsten liegen und wie man dahin kommt.
    Ich muss gestehen, dass ich diese App schon lange habe, aber bisher höchst selten genutzt habe. Ich fand es aber irgendwie sicherer, diese App auch auf dem Gerät zu haben, vor allem weil die oben erwähnte App FahrInfo Berlin zwar auch Netzpläne anbietet5, aber vor allem auf meinem alten iPhone 3G massiv an den Ressourcen knabberte. Da ist diese App oftmals schneller aufzurufen gewesen6.
  • Lonely Planet: Berlin Guide2
    Das mag jetzt extrem nach Touri aussehen (fehlt nur noch die Kamera vor dem Bauch), aber ich habe tatsächlich diesen (englischsprachigen) Reiseführer von Berlin als App. Das liegt aber vor allem daran, dass es mal eine ganze Reihe von Städteführern der Lonely Planet-Reihe kostenlos gab und ich wenigstens für die Stadt, die ich davon noch am meisten besuche, die App direkt auf dem Gerät gespeichert haben wollte.
    Als ehemaliger Kurzzeit-Berliner7 muss ich jetzt natürlich nicht wirklich so Sightseeing-Tipps wie Brandenburger Tor, Reichstag, KaDeWe & Co. erfahren. Aber natürlich sind da auch Tipps und Hinweise drin, die ich bisher nicht kannte.
  • Marco Polo: CityGuide Berlin2
    Die “Motivationslage” diese App zu speichern ist genau wie beim vorherigen Reiseführer. Irgendwann gab es die an und für sich wohl kostenpflichtige App gratis und da habe ich dann einfach mal zugegriffen…

Für den Berlin-Aufenthalt auch noch interessant ist ggf. die hier nicht aufgeführte App Call a Bike2. Mit dieser App kann man sich die nächsten Stationen der Leihfahrräder des Call a Bike-Systems der Deutschen Bahn anzeigen. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf Berlin, sondern auf alle Städte, wo Call a Bike vertreten ist (das ist auch der Grund, warum ich die App nicht im Berlin-Ordner gespeichert habe).

Für das Mitbewerbersystem Nextbike bzw. im Ruhrgebiet eher als Metrorad Ruhr Metropolrad Ruhr bekannt, gibt es keine App, aber zumindestens im Ruhrgebiet wird die Internet-Seite metropolradruhr.de beim Aufruf vom iPhone aus auf eine mobile Seite umgeleitet, die einem auch die nächstgelegenen Stationen inkl. Auslastung und der Möglichkeit direkt ein Fahrrad zu buchen anzeigt. Ich gehe daher stark davon aus, dass das bei nextbike.de dann auch klappen wird…

Geolocation-Dienste/LBS-Apps

Vergleicht man Städte wie (meine Heimatstadt) Olfen und Berlin dann wird schnell klar, dass man mit Location Based Services (LBS) eher  in einer großen Stadt wie Berlin etwas anfangen kann, als in einer Kleinstadt mit rund 12.000 Einwohnern. Insofern können auch so Dienste wie Foursquare und Gowalla sehr hilfreich sein. Bei einem meiner letzten Berlin-Aufenthalte habe ich es beispielsweise sehr zu schätzen gewusst, dass quasi jede Haltestelle als Checkin-Punkt verzeichnet war und neben dem Haltestellen-Namen auch die jeweils dort verkehrenden Linien standen. Das half mir schon das eine oder andere Mal die richtige Haltestelle zu finden.
Das ist übrigens auch der Grund, warum es in Bochum diverse Haltestellen gibt, wo ich versuche eben diese Art der Namensgebung (Haltestellenname und Bezeichnung der dortigen Linien) zu etablieren.

Apps für Berlin: Anregungen und Tipps gesucht!

So viele Apps waren das jetzt ja gar nicht, so dass ich jetzt die Gelegenheit mal nutzen möchte hier zu fragen, ob noch jemand Tipps hat, welche Apps man in Berlin gut nutzen kann (und auch wofür). Ob nun reine Berlin-Apps oder aber Apps, die man ggf. auch in anderen Städten/Regionen nutzen kann – mich interessieren Eure Anregungen.

Gerade von den Berlinern erwarte ich jetzt den einen oder anderen Tipp – und wenn Berlin schon laut irgendwelcher Statistiken die Besucherstadt Nr. 18 im Pottblog ist, dann sollte da doch sicherlich den einen oder anderen Tipp geben.

  1. also nicht nur auf Apple iOS
  2. der Link auf den iTunes Store erfolgt im Rahmen des Partnerprogrammes, durch das das Pottblog einen Teil des (ansonsten gleichen) Verkaufspreises des Programmes erhält
  3. und ansonsten kann man auch den Startpunkt manuell vorgeben
  4. oder aber WLAN
  5. aber nur als reinen Plan – ohne die Möglichkeit auf dem Plan Start/Ziel der Route vorzugeben
  6. jetzt beim iPhone 4 sind die Unterschiede eher gering
  7. im Rahmen meines Grundstudiums
  8. knapp vor Dortmund
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Apr 6 / 8:46pm

Die Sommermädchen: Wir werden wieder Weltmeisterin! (Lied zur Frauen-Fußball-WM 2011)

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Passend zur kommenden Fußball-WM 2011 der Frauen, die unter anderem in Bochum stattfindet, gibt es von den Sommermädchen ein Lied zur Frauen-Fußball-WM.

Den Titel Wir werden wieder Weltmeisterin kann man sich beispielsweise bei YouTube anhören und ansehen:

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Apr 6 / 4:16pm

Links anne Ruhr (07.04.2011)

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Links anne Ruhr

Castrop-Rauxel/Herne: Sperrungen im Herner Kreuz der A 42 (Ruhr Nachrichten)

Gelsenkirchen: Fahrbahn der A40 wird am Wochenende saniert (DerWesten)

Essen: Kulturhauptstadt-Projekt «Haus auf Zeit» verbrannt (lr-online) – Siehe auch das Interview mit dem Architekten aus Oberhausen, der erklärt, dass das Papierhaus schwer entflammbar war.

Bochum/Gelsenkirchen: Harrys teure Schrott-Tour (halloherne.de) – Siehe auch: DerWesten.

Interview mit Sylvia Löhrmann: "Wir brauchen einen neuen Energie-Dialog" (RP ONLINE)

Informationschaos um Jülicher Atomkugeln (WDR.de) – Siehe auch: NRW will lückenlosen Bericht über Atomkugeln.

Chong Teses Verletzung ist für den VfL Bochum ein harter Schlag (DerWesten)

Die Ruhrbarone & Friends lesen vor (Ruhrbarone) – Lesung von Ruhrbarone-Autoren am 4. Mai 2011 im Theater an der Rottstraße 5 in Bochum.

Teile Georgiens und Armeniens offline: 75-Jährige legt Internetverbindung lahm (RP ONLINE) – Die Rentnerin trennte ein Glasfaserkabel durch… mit WLAN wäre das nicht passiert. ;)

Auch wenn der Name sich natürlich auf den Ruhrpott an sich bezieht, wird es neben diesem Schwerpunkt auch Verweise zu diversen anderen Seiten geben, so dass sich hier quasi ein “Pot(t)pourri” an Links sammelt.

Hinweise auf lesenswerte Beiträge an: linksanneruhr@pottblog.de

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Apr 5 / 10:16pm

Links anne Ruhr (06.04.2011)

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Links anne Ruhr

Dortmund: Auch nach Kostenexplosion am U-Turm ist „das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht“ (DerWesten)

Essen: A52-Ausbau? Find ich gut… (Ruhrbarone) – Stefan Laurin von den Ruhrbaronen befürwortet den Ausbau der A52. Nach dem der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) gemeinsam mit der CDU für den Ausbau gestimmt hat, wird jetzt bei der SPD in Essen über die ablehnende Haltung zu A52 erneut diskutiert.

Duisburg (Loveparade 2010): 150 Jugendliche gestalten Gedenken an Loveparade-Katastrophe (DerWesten) – Währenddessen gibt es das erste (bekannte)Loveparade-Opfer, welches seinen Job verliert.

Dortmund: Feuer auf Zollverein – Haus aus Papier in Flammen (DerWesten)

Dortmund: Plastikpullen statt Champagnerflaschen – In der Dortmunder Nordstadt wohnt die neue FDP (Ruhrbarone) – Interview mit Udo Muschkies (und Moni) von der FDP Nordstadt – bekannt vom Geierabend.

Essen: Königin Beatrix der Niederlande besucht Zeche Zollverein (T-Online) – Dort trifft sie mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zusammen.

Dortmund: Hinter den Kulissen geht’s rund – Wie Dortmund die Meisterfeier des BVB plant (DerWesten)

Gelsenkirchen-Buer: Metropolrad Ruhr baut Verleihstationen Buer aus (DerWesten)

RVR: Von New York lernen heißt siegen lernen (xtranews)

Ruhrgebiets-Städte kämpfen um den „Tatort“ (DerWesten) – Nahezu alle Städte im Ruhrgebiet wollen Standort des neuen Tatortes, der erfolgreichsten Krimireihe im deutschen Fernsehen sein. Die Städte, von denen man noch nicht weiß, ob sie ihn wollen, wurden wahrscheinlich noch nicht gefragt…

Haushaltsentwurf für 2011: Neuverschuldung sinkt auf 4,85 Milliarden Euro (RP ONLINE) – Die SPD und die Grünen wollen eine geringere Neuverschuldung als ursprünglich geplant. Der CDU reicht das immer noch nicht.

Letztes Kindergartenjahr soll beitragsfrei sein (WDR.de) – Die rot-grüne Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dass das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung beitragsfrei sein soll.

Zwischenlager Jülich: Verbleib der Brennelemente geklärt (RP ONLINE) – Angeblich ist der Verbleib der Brennelementekugeln inzwischen geklärt.

Unglaublich: Schalke siegt FÜNF:2 in Mailand! (Königsblog) – Siehe auch DerWesten: Schalke schafft das Wunder von Mailand.

Grünen-Brief an Oliver Bierhoff (inqueery.de) – DFB-Manager Oliver Bierhoff steht nach seinen Äußerungen zum Tatort weiter in der Kritik – jetzt haben sich Landtagsabgeordnete aus NRW in einen offenen Brief an ihn gewandt und kritisieren seine Position zum Thema Homosexualität im Fußball.

ZDF weitet seine Auslandsberichterstattung aus (allesaussersport) – … und schnappt Sat.1 die Free TV-Rechte für die UEFA Champions League weg. Ab Sommer 2012 kann man ausgewählte Spiele der europäischen Königsklasse beim ZDF sehen – das ganze kostet den öffentlich-rechtlichen Sender weit über 50 Millionen Euro. Siehe auch: rp-online.de.

Zeitungssterben – eine deutsche Realität (Indiskretion Ehrensache)

Microsoft fotografiert Straßen in Deutschland (lr-online) – Nach Google StreetView gibt es demnächst Microsoft Bing Maps Streetside – ab dem 9. Mai 2011 fahren die Kameraautos erstmal durch Augsburg, Erlangen, Fürth und Nürnberg.

Auch wenn der Name sich natürlich auf den Ruhrpott an sich bezieht, wird es neben diesem Schwerpunkt auch Verweise zu diversen anderen Seiten geben, so dass sich hier quasi ein “Pot(t)pourri” an Links sammelt.

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Apr 5 / 1:31pm

Danke, FDP!

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Tja, ich mag ja SPD-Mitglied sein, aber gelegentlich gefallen mir ja auch Aktionen, Handlungen usw. von anderen Parteien1:

Nachdem ich im Dezember 2010 Fan der CDU Nordrhein-Westfalen bei Facebook wurde, da die CDU NRW den umstrittenen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zu Fall gebracht hat2, ist jetzt wieder so ein Moment gewesen:

Grund hierfür ist natürlich das anscheinend die schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene die Netzsperren endgültig kippen will.

Mir ist es übrigens fast egal, ob das jetzt nur gemacht wurde, damit die FDP mal endlich einen Erfolg feiern kann – mir geht es um die Sache und ich finde es gut, dass die Netzsperren jetzt hoffentlich bald der Geschichte angehören. Und sollten eventuell doch die Argumente, die nahelegen, dass Löschen deutlich besser als Sperren ist, verfangen haben, dann wäre es noch besser.

PS: Liebe FDP – im übrigen wäre es sehr merkwürdig, wenn ihr jetzt dafür beim Thema Vorratdsdatenspeicherung einknicken würdet…

  1. vor allem, wenn meine Partei in dem Bereich – hier: Netzpolitik – doch eher indiskutabel in den Parlamenten entscheidet
  2. mir ist klar, dass da natürlich primär parteipolitische Ziele ursächlich waren
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Apr 5 / 12:46pm

Bundesregierung kippt Netzsperren endgültig: Erfolg für die FDP?

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So eben lief es über den dpa-Ticker (siehe auch netzpolitik.org):

Die schwarz-gelbe Koalition hat sich darauf geeinigt, die umstrittenen Netzsperren endgültig zu kippen. Damit ist “Zensursula” erst einmal Geschichte. Natürlich kann es sein, dass gerade die Vertreter von CDU und CSU sich von den guten Argumenten, wo nach löschen besser ist als sperren, haben leiten lassen, aber zu befürchten ist doch, dass das eventuell ein politisches Geschäft ist, wo jetzt CDU/CSU der FDP entgegenkommen (dort braucht man ja auch mal das eine oder andere politische Erfolgserlebnis), während die FDP dann bei anderen Themen (Vorratsdatenspeicherung?) zurückstecken muss.

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Apr 4 / 9:46pm

PolitCamp11 am 4. und 5. Juni 2011 in Bonn – noch gibt es ein paar günstige Frühbucher-Tickets!

Ein neuer Beitrag aus dem Pottblog:

Das inzwischen dritte PolitCamp, das BarCamp zur Netzpolitik und politischen Kommunikation im Internet, findet in diesem Jahr am Wochenende des 4. und 5. Juni 2011 in der Bundesstadt Bonn statt.

Nachdem die letzten beiden Ausgaben des PolitCamps in Berlin stattfanden, geht es jetzt nach Bonn – vormittags gibt es konferenzartige Programmpunkte im Wasserwerk (ja, dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages zu Bonn), danach findet dann das netzpolitische BarCamp bei der Deutschen Welle (DW) statt.

Wer sich beeilt, der kann sich noch bei den PolitCamp-Tickets ein vergünstigtes Frühbucher-Ticket (für 19,00 Euro) erwerben. Davon gab es aber insgesamt nur 100 Stück und ein Großteil davon (zum jetzigen Zeitpunkt: 64) ist bereits weg. Danach kosten die dann noch 400 möglichen Tickets im Normaltarif 29,00 Euro.

Insofern lohnt es sich, mal schnell im Kalender zu prüfen, ob man Zeit hat, um sich dann schnell anzumelden (was ich auch gemacht habe).

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Apr 4 / 9:31pm

Links anne Ruhr (05.04.2011)

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Links anne Ruhr

Bochum: Hat die Symphonie-Stiftung den Rat in Sachen Musikzentrum hinters Licht geführt? (DerWesten)

Duisburg: Linke stellen Systemfrage (RP ONLINE) – Im Land lässt der Duisburger SPD-Chef Ralf Jäger als Innenminister die Linkspartei überwachen – in Duisburg gibt es mit seiner Unterstützung Rot-Rot-Grün.

Bochum: Ruhrparlament billigt Ausbau der Oskar-Hoffmann-Straße (Thomas Eiskirch)

Wanne-Eickel: Wanne-Eickel feiert Geburtstagsgala im Mondpalast (DerWesten)

Datteln: Hertie verkauft, grünes Licht für die Stadtgalerie (Recklinghäuser Zeitung)

Verwirrung um strahlenden Schrott: Suche nach Brennelementekugeln geht weiter (RP ONLINE)

Nordrhein-westfälische Landesregierung will weniger Schulden machen (WDR.de)

Der VfL Bochum bleibt auf Aufstiegs-Kurs (DerWesten)

Auch wenn der Name sich natürlich auf den Ruhrpott an sich bezieht, wird es neben diesem Schwerpunkt auch Verweise zu diversen anderen Seiten geben, so dass sich hier quasi ein “Pot(t)pourri” an Links sammelt.

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Apr 4 / 11:46am

Ruhrparlament wählte Spitze neu (Karola Geiß-Netthöfel (SPD) als Nachfolgerin von Heinz-Dieter Klink) – und der rot-grüne Haussegen hängt schief in der Metropole Ruhr

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Regionalverband Ruhrgebiet (RVR)Wer behauptet die Politik im Ruhrgebiet sei langweilig – der konnte heute in Essen das Gegenteil erleben:

Auf der Tagesordnung des Ruhrparlaments, der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), stand heute unter anderem die Neuwahl der Verbandsspitze. Was eigentlich eine harmonische Sitzung (zumindestens von Seiten der rot-grünen Koalition her) hätte werden können, entwickelte sich dann aber doch eher etwas disharmonisch:

Karola Geiß-Netthöfel (SPD), die neue RVR-Regionaldirektorin

In das Amt der Regionaldirektorin, welches1 seit 2005 von Heinz-Dieter Klink (SPD) ausgeübt wurde, und dessen Amtszeit ein wenig verlängert werden musste, wurde Karola Geiß-Netthöfel (SPD) mit 37 Stimmen, bei 25 Ablehnungen und 4 Enthaltungen, gewählt2.

Als stellvertretende Regierungspräsidentin bei der Bezirksregierung Arnsberg hat sie sich verwaltungstechnisch ausgezeichnet und außerdem auch den Ruf erworben sehr loyal zu sein:
So unterstützte sie als Stellvertreterin des ehemaligen Regierungspräsidenten Helmut Diegel (CDU) den harten Sparkurs gegenüber Städten wie Bochum und Dortmund, die in dieser Form selbst bei Parteifreunden des Regierungspräsidenten unter der Hand oftmals als übertrieben bezeichnet wurde.

Als sich die Ruhrparlaments-Fraktionen von SPD und Grünen für die Sozialdemokratin aus Lünen entschieden, machte sie sich erst einmal rar – schließlich war sie noch nicht gewählt und wollte ihrem neuen Amt nicht vorgreifen und auch nicht die Geschicke des noch amtierenden Regionaldirektors beeinflussen. Der Fraktion der Grünen im Ruhrparlament wäre es wohl auch lieb gewesen, wenn sie es dabei belassen hätte…

Es kommt ja auch eher selten vor, dass ein Koalitionspartner eine gemeinsam getroffene personelle Entscheidung mehr oder weniger direkt mit einer Pressemitteilung(!) und in der Haushaltsrede(!!) der Fraktionssprecherin Sabine von der Beck kritisiert. Hintergrund ist das kürzlich durchgeführte Interview von Geiß-Netthöfel mit der WAZ/DerWesten. In diesem erklärte sie beispielsweise, dass eine Ruhrstadt nicht benötigt wird und dass auch eine Direktwahl der RVR-Spitze derzeit nicht angebracht sei. Die Grünen reagierten dazu wie folgt:

[...] Allerdings haben die Grünen ihre Aussagen über die zukünftige Rolle des Verbandes und zur Direktwahl mehr als verwundert. „Die Äußerung der neuen Regionaldirektorin, eine Direktwahl für das Ruhrgebietsparlament sei unnötig, schreiben wir dem Umstand zu, dass sie noch neu in den Gremien des Verbandes ist. Wir halten Frau Geiß-Netthöfel aber für so klug und lernfähig, dass sie – wenn sie die ersten Erfahrungen im indirekt gewählten Ruhrparlament hinter sich gebracht hat, ihre Auffassung revidiert.“

Das Thema Direktwahl war dann auch Gegenstand der Haushaltsreden. Fraktionssprecherin Sabine von der Beck machte deutlich, dass die bisherige Struktur im Ruhrgebietsparlament, das überwiegend von Ratsvertretern einzelner Städten in das Ruhrgebietsparlament besteht, die Ursache der allseits beklagten, langwierigen, und mit vielen Rückkoppelungen bis zur Blockade führenden Entscheidungsprozesse im RVR ist. Sie verwies beispielhaft auf die langwierigen Beratungen zur Nachfolge der Kulturhauptstadt, die bei einem eigentlichen Konsensthema bereits vor vier Jahren gestartet wurden, und immer noch nicht abgeschlossen sind, sondern nur mit Außeneinfluss, nämlich Millionenangeboten von der Landesseite, überhaupt zustande zu kommen scheinen. „Wenn Sie so einen Prozess erstmal durchlitten hat, wird Frau Geiß-Netthöfel wohl so schlau sein, um mit uns dafür zu kämpfen, dass hier Politiker sitzen, die sich im Wahlkampf bei der Bevölkerung ihren Auftrag extra für ihre Ruhrgebietspositionen geholt haben und die dann in der Lage sind, sofort zu entscheiden“, meinte die Fraktionsvorsitzende. [...]

Ein Mißtrauensvotum ist das noch nicht – aber schon ein Zeichen einer gewissen Disharmonie in der rot-grünen Verbandsmehrheit, wobei die Grenzen hier nicht unbedingt zwischen den Parteien, sondern eher zwischen den Befürwortern eines noch stärker geeinten Ruhrgebietes und denen, die das nicht wünschen, verlaufen.

Martin Tönnes, der neue RVR-Planungsdezernent

Das Ruhrparlament hatte noch eine weitere neue Person in die Verbandsspitze zu wählen – und zwar den Planungsdezernenten und Stellvertreter der Regionaldirektorin.

Hier kandidierte Martin Tönnes, der bisher zusammen mit Sabine von der Beck Fraktionssprecher der Grünen-Fraktion im RVR war (siehe auch das Video-Interview mit Sabine von der Beck und Martin Tönnes). Während für Geiß-Netthöfel die rot-grüne Mehrheit von 37 Stimmen noch wie eine Eins zusammenstand, gab es für Tönnes nur 34 Stimmen. Wäre die CDU-Fraktion im RVR vollständig vertreten gewesen, wäre Tönnes nicht im ersten Wahlgang gewählt worden.

A52-Ausbau in Essen oder: Stuttgart 21-Verhältnisse im Ruhrgebiet?

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde über eine Resolution zum Ausbau der A52 abgestimmt. Die Resolution lautete dabei wie folgt:

Resolution: A 52 unverzichtbar

Die A 52 ist ein regional bedeutsames Verkehrsprojekt für die Metropole Ruhr.
Sie schafft eine wichtige Nord-Süd-Verbindung, in der Mitte der Metropole Ruhr durch Lückenschluss, und ist Teil einer Gesamtlösung im Verbund mit Maßnahmen und Beschlüssen zu den Bundesautobahnen A 40 und A 44, die im breiten politischen Konsens beschlossen ist. Daher erwartet die Verbandsversammlung des RVR die Fortsetzung der Planungen und den zügigen Beginn der Planfeststellungsverfahren als Voraussetzung für Realisierung und Finanzierung.

Bei dieser Resolution enthielten sich zahlreiche Abgeordnete der SPD, während Joachim Paß (SPD), der Essener Oberbürgermeister, mit der CDU – und gegen die Position der Essener SPD – stimmte.

Darüber zeigten sich die Grünen im RVR nicht gerade erfreut und konnten gleich zum zweiten Mal am heutigen Tage eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der handelnde Personen des eigenen Koalitionspartners kritisiert werden. Der Text der Pressemitteilung wird hier aus dokumentarischen Gründen vollständig abgedruckt (die Hervorhebungen stammen vom Pottblog):

Gegen die Stimmen von Grünen, Linken und Teilen der SPD hat die RVR-Verbandsversammlung heute einer von der CDU beantragten Resolution zum Bau der A52 mehrheitlich zugestimmt. In dieser wird dem Straßenprojekt ein pauschaler Freibrief erteilt, der die zahlreichen Bedenken von Kommunalpolitikern und Bürgern aus den Anrainerstädten komplett ausblendet.

Zuvor hatte für die Grünen der Essener Ratsherr Christoph Kerscht beantragt, von einer Beschlussfassung am heutigen Tage abzusehen, weil sich der Resolutionstext mit den kritischen Fragen vor Ort in keiner Weise auseinandersetzt. Und das, obwohl zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger gegen das Bauprojekt protestieren. Ein Vorschlag der Grünen, zunächst über den Inhalt einer möglichen gemeinsamen Resolution im Fachausschuss zu beraten, wurde erst gar nicht abgestimmt.

Für Fraktionssprecherin Sabine von der Beck ist diese Vorgehensweise vor allem dem Essener Oberbürgermeister Paß zu verdanken: „Während die Essener SPD im Begriff ist, ihre bisherige Haltung pro A52 zu überdenken, will der OB Fakten schaffen. Offenbar geht es ihm in erster Linie um die Disziplinierung der eigenen „abtrünnigen“ Parteifreunde. Die Brüskierung des grünen Koalitionspartners wird dabei als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.“

Die Bereitschaft, aus Fehlern bei anderen Großprojekten wie Stuttgart 21 zu lernen, sei offenbar bei Einigen nur schwach ausgeprägt. „Wir sind überzeugt, dass sich der Bau einer neuen Autobahntrasse quer durch dicht besiedeltes Gebiet in der Stadt Essen nicht gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung durchsetzen lassen wird“, so von der Beck.

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall…

Es ist schon eher merkwürdig, wenn ein Koalitionspartner den anderen kritisiert – wenn das aber gleich mehrfach passiert, dann wird das ganze erst recht obskur und spricht nicht gerade für ein gutes Klima innerhalb der rot-grünen Koalition. A propos Klima: Gemeinsame Entscheidungen wie beispielsweise über das umstrittene Kraftwerksprojekt Datteln IV werden sicherlich durch die aufgetretenen Dissonanzen nicht einfacher zu fällen sein.

  1. als Regionaldirektor
  2. siehe auch DerWesten
via ifttt

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